Family Office & Estate Planning Floßmann Vermögensplanung zu Ende gedacht
Family Office & Estate Planning FloßmannVermögensplanung zu Ende gedacht 

Unternehmensnachfolgeplanung

Thema: Unternehmensnachfolge?

Gründe, sich mit dem Thema Unternehmensnachfolge zu beschäftigen:

  • Erbfolgen und -entscheidungen frühzeitig regeln.
  • Unternehmenswert ist Bestandteil der eigenen Altersvorsorge.
  • Erhalt und Sicherung von Vermögen und Arbeitsplätzen
  • Betriebliche Schulden sollen durch einen Unternehmensverkauf getilgt werden, damit sie nicht private Schulden bleiben.
  • Gutes Ranking bei Banken: Gesicherte Kredite und gute Konditionen, da die Unternehmensnachfolge geregelt ist.
     
  • Und damit positive Vermögenswerte nicht von Problematischen aufgezehrt werden!
  • Damit Ihre Familie und nicht das Finanzamt Nutznießer Ihrer Arbeit wird!
  • Damit Ihre Berufs und Lebenserfahrungen auch im Notfall wirken!
  • Damit Sie und nicht Fremde über Ihr Schicksal entscheiden!
  • Damit Ihr Lebenswerk erhalten bleibt!

 

Gründe, sich zum Thema Unternehmensnachfolge beraten zu lassen:

  • Rechtsberatung, um die Nachfolge testamentarisch korrekt zu regeln
  • Rechtsberatung, um einwandfreie vertragliche Regelungen zu finden, die sämtliche Risiken nach der Übergabe ausschließen
  • Steuerliche Beratung, um steuerliche Freibeträge und gesetzliche Regelungen so zu nutzen, dass vom verdienten Erlös aus dem Verkauf nicht zu viel an den Staat fließt
  • Vermögensberatung, um den Erlös aus dem Verkauf altersvorsorgegerecht und steuerlich sinnvoll anzulegen.
  • Betriebswirtschaftliche Beratung für den Nachfolger, damit dieser das Lebenswerk des übergebenden Unternehmers erfolgreich und existenzsichernd fortsetzt.
  • Persönliche Beratung, um gemeinsam mit Familie, Freunden und Experten die optimale Lösung zu finden.

 

Wie hilft der Estateplanner beim Thema Unternehmensnachfolge und warum sollte gerade dieser um Rat gefragt werden?

  • Der Estateplanner kann auf einen großen Erfahrungsschatz als Unternehmer und auf  eine langjährige Praxis als Berater von Unternehmen zurückgreifen.Unternehmer beraten Unternehmer, soweit liegt hier ein Schwerpunkt in der persönlichen Beratung, um gemeinsam eine optimale Lösung zu finden.
  • Der Estateplanner ist gemeinsam mit dem Steuerberater über die steuerliche Gesetzgebung und -entwicklung auf dem Laufenden und findet den optimalen Weg, um sinnvoll Steuern zu sparen.
  • Über Fachanwälte kümmert sich der Estateplanner sinnvoll darum, Experten für den Bereich zu finden, und stimmt mit diesen das Vertragswerk ab, damit das Gewünschte auch wie geplant umgesetzt wird.
  • Vermögensplanung kann vom Estateplanner als erfahrener Family Officer sinnvoll begleitet und erarbeitet werden.
  • Der Estateplanner berät auch im betriebswirtschaftlichen Sinne und gibt entscheidende Hilfen, das Unternehmen zu bewerten und einen Kaufpreis zu finden. Außerdem hilft er, dem Nachfolger den Einstieg in die Selbständigkeit  zu erleichtern, damit dieser das Lebenswerk über weitere Generationen erhält und die sozialen Verantwortungen gegenüber Mitarbeitern erfüllt und jahrelange Geschäftsbeziehungen fortsetzt.

Die Nachfolgeformen

 

Der Übergeber des Unternehmens muss die Entscheidung für die dabei zu wählende Form der Übertragung des Eigentums treffen. Notwendig ist ein solcher Schritt deshalb, weil mit den Alternativen der Vererbung, Schenkung, Stiftung und der Veräußerung vier unterschiedliche Wege zur Verwirklichung der angestrebten Nachfolge existieren, zwischen denen der Eigentümer stets eine Wahl treffen muss. Auch das Unterlassen einer solchen Entscheidung führt zumindest bei natürlichen Personen als Eigentümer irgendwann zur Unternehmensnachfolge, und zwar dann nach gewillkürter, also ggf. testamentarischer, ansonsten gesetzlicher Erbfolge.

 

Wahl des Nachfolgewegs

Die grundsätzliche Wahl des Nachfolgewegs muss sich nach den zuvor herausgearbeiteten Interessen des Eigentümers richten. Von welchen Faktoren dies im Einzelnen abhängen kann, wird im Folgenden anhand des Falls eines Eigentümers als natürliche Person, die eine Gewinnmaximierung aus Verbundsicht verfolgt, dargestellt werden.

 

Vererbung

Die Nachfolge mittels Vererbung ist als gewinnmaximierende Nachfolgeform denkbar, wenn die Unternehmung attraktive Erfolgspotenziale besitzt, die der Eigentümer verbundintern auf eine erbberechtigte Person übertragen kann, von der er überzeugt ist, dass sie die betrieblichen Potenziale in der Zukunft durch eine geschickte Fortführung ausschöpfen kann und will und somit Gewinne erzielen wird, die die durch Schenkung, Stiftung oder Veräußerung erzielbaren Erfolge voraussichtlich übersteigen.

Hierbei konkurriert die Vererbung mit der möglichen Schenkung des Unternehmens an den ausersehenen Übernehmer und unterscheidet sich maßgeblich zum Zeitpunkt der Nachfolge, also darin, wann der bisherige Eigentümer seine unternehmerische Aktivität etwa vorzeitig unterbräche, anstatt sie bis zu seinem Ableben fortzuführen. Vorteilhaft kann eine solche bis zum Todesfall fortgesetzte unternehmerische Betätigung des Erblassers im Falle anderweitiger, sodann aufzugebender oder wegfallender Einkünfte des Nachfolgers sein. Umgekehrt können mögliche alternative Einkünfte des Übergebers das Gegenteil empfehlen. Ebenso sind schenkungs- bzw. erbschaftsteuerliche Aspekte im Hinblick auf die Entwicklung des steuerlich relevanten Unternehmungswerts im Zeitverlauf, also die dadurch zu beeinflussende Höhe der Steuerbelastung, für die Wahl des geeigneten Übertragungszeitpunkts zu beachten sowie der dabei zwangsläufig erfolgende Liquiditätsabfluss durch die Steuerbelastung.

Gründe der persönlichen Lebensplanung, des Gesundheitszustands und die Möglichkeit einer überschneidenden Zusammenarbeit von Übergeber und Nachfolger in der Unternehmensführung sind außerdem entscheidungserheblich. Nicht zuletzt kann die Schenkung auch insofern die im Vergleich zur Vererbung erfolgversprechendere Betriebsübertragung darstellen, als sie eine Verringerung der Pflichtteilsansprüche ermöglicht, denen sich der neue Unternehmensnachfolger im Erbfall in vollem Umfang gegenübersähe. Hinzuweisen ist dabei insbesondere auf das Abschmelzen von Pflichtteilsergänzungsansprüchen im Zeitverlauf gem. § 2325 Abs. 3 BGB n.F.

Außerdem ermöglicht unter Umständen nur die Schenkung eine Übertragung von Mitunternehmeranteilen an Personengesellschaften auf nicht erbberechtigte Dritte, solange nach h.M. und Rechtsprechung bei sogenannten qualifizierten Nachfolgeklauseln im Gesellschaftsvertrag eine gesellschaftsrechtliche Sondernachfolge nur im Rahmen des Erbrechts für zulässig erachtet wird (sog. erbrechtliche Lösung).

 

Stiftung

Die Stiftung wiederum ermöglicht es dem abgebenden Eigentümer, bei objektivem oder subjektiv empfundenem Fehlen eines geeigneten potenziellen Nachfolgers für eine erfolgreiche Fortführung nach Vererbung oder Schenkung einerseits und zu gering empfundener Preisgebote potenzieller Käufer andererseits, das Unternehmen der als nachteilig eingeschätzten Entscheidungsgewalt seines Verbunds zu entziehen und den Verkauf des Betriebs zu einem aus seiner Sicht unvorteilhaften Preis zu vermeiden.

Die Stiftungslösung erlaubt damit in der Zukunft den Schutz der Unternehmungssubstanz vor den Angehörigen des Verbunds des Eigentümers bei gleichzeitiger Vereinnahmung der laufenden betrieblichen Erfolge durch den Verbund. Ob bei der Nachfolge mittels Stiftung eine Stiftung unter Lebenden oder aber eine solche von Todes wegen gewählt werden soll, ist wiederum von der Bewertung des richtigen Zeitpunkts abhängig (vgl. bereits zuvor zur Abgrenzung von Vererbung und Schenkung).

 

Verkauf

Der Verkauf des Unternehmens an einen externen Nachfolger6) stellt dann die passende Nachfolgeform dar, wenn sich der Eigentümer aufgrund eines attraktiven Veräußerungsgewinns und dessen lukrativer Anlage in der Zukunft einen höheren Erfolg für seinen Verbund verspricht als durch die Übertragung im Wege der Vererbung und Schenkung oder der Einbringung in eine Stiftung. Dafür kann der Barwertvergleich des zu erlösenden Kaufpreises mit der erwarteten Wertschöpfung unter der Bedingung des Behaltens sprechen, aber auch der Umstand eines fehlenden, geeignet erscheinenden Erben. Und im Vergleich zur Stiftungslösung mag die sofortige Vereinnahmung des Gegenwerts gegenüber dessen dauerhafter Bindung in einer Stiftung, verbunden mit lediglich der Partizipation der Destinatäre an den Erträgen, den Ausschlag geben können, zumal zuerst auch geeignetes Leitungspersonal für das stiftungsgetragene Unternehmen gefunden werden müsste.

 

Kombinationen

Schließlich sind je nach den individuellen Umständen auch Kombinationen der Nachfolgewege denkbar und im Sinne einer Gewinnmaximierung zielführend. So kann ein künftiger Erbe bereits zu Lebzeiten des Übergebers mit schenkweise hinzugebenden Anteilen am Unternehmen mitbeteiligt werden, um erst mit dem Erbfall zur Gänze in die Rechtsposition des bisherigen Eigentümers einzutreten. Ebenso sind eine Überführung der Unternehmensträgerschaft auf mehrere Nachfolger in jeweils unterschiedlicher Weise oder die Auf- oder Abspaltung selbständiger Betriebe oder Teilbetriebe und deren je unterschiedliche Übertragung denkbar.

 

Vergleich der Nachfolgeformen

Die zur Verfügung stehenden Nachfolgewege unterscheiden sich damit im Wesentlichen in den folgenden Kriterien:

a)Kaufpreis oder künftige Wertzuwächse im (Familien-)Verbund

b)Angewiesensein auf einen führungsgeeigneten Nachfolger, sei es als Gesellschaftergeschäftsführer oder als Fremdgeschäftsführer

c)Möglichkeit, Notwendigkeit oder Wunsch nach Unterstützung des Nachfolgers durch den Übergeber

d)Opportunitätseinkommen (beim Nachfolger ggf. wegfallendes oder beim Übergeber anschließend erzielbares Einkommen aus anderweitigen Quellen)

e)steuerliche Belastung aus Substanz- und Ertragsteuern (Bemessungsgrundlage und deren erwartete Entwicklung im Zeitablauf, Zeitpunkt des Liquiditätsabflusses aus der Steuerzahlung)

f)Belastung durch Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche

 

Fachquelle: Deubner Verlag / Autor Meyer

 

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